Infrarot-Strahler arbeiten mit LEDs, die Licht im für den Menschen nicht sichtbaren Infrarot-Bereich abstrahlen. Damit sind IR-Strahler nachts kaum wahrnehmbar, da nur der Strahler selbst leicht rötlich glimmt. Bei hochwertigeren Geräten ist auch dieses leichte Glimmen nicht mehr vorhanden.
Für gute Nachtaufnahmen werden Kameras mit schwenkbaren IR-Filtern benötigt. Diese reagieren auf das Licht, das von den IR-Strahlern ausgesendet wird und erzeugen nachts Schwarz-Weiß-Bilder mit guter Bildqualität. Sobald es wieder Tag wird, werden die IR-Filter automatisch wieder aus der Optik genommen und die Kameras liefern - je nach Bauart - Farb- bzw. Schwarz-/Weiß-Bilder.
Einige Kameras bieten bereits integrierte IR-LEDs und können einen kleinen Bereich selbst mit Infrarot-Licht ausleuchten. Für die Ausleuchtung größerer Flächen genügen diese Kameras jedoch nicht.
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